Sonntag, den 08.11.2026 um 17:00 Uhr: Andacht zu den Geschehnissen am 9. November 1938

In der Pogromnacht am 9. November 1938 wurden tausende jüdischer Geschäfte zerstört, Synagogen niedergebrannt und die Zahl der Toten kann nur geschätzt werden. Diese Nacht war der Auftakt zum größten Völkermord in der Geschichte, jeder in Deutschland konnte sehen, dass Antisemitismus und Rassismus bis hin zum Mord staatlich geduldet wurden. Menschen wurden zu Freiwild erklärt, ihres Eigentums und ihrer Würde, sogar ihres Lebens beraubt.

Die zentrale Aussage unseres Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ ist ein Bekenntnis zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Ein Vorbereitungsteam mit Mitgliedern des Freundeskreises und Pastor Hans Joachim Stuck bringt die Geschehnisse am 09.November und das Grundgesetz in Kontext zum christlichen Glauben.

Musikalisch gestaltet wird die Andacht von Thomas Schmittenbecher, Orgel und Margit Neese, Querflöte.